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Content Formate

Podcasts, Reels, Blogbeiträge und Videos kennst du bestimmt, sie zählen zu den bekanntesten Content Formaten. Wahrscheinlich kennst du auch Newsletter und E-Books, aber was ist mit zum Beispiel mit einem Vlog, Whitepaper oder einem Glossar?

Doch welches Content-Format passt zu dir und deiner Zielgruppe? In diesem Blogartikel erkläre ich, warum Content für dein Marketing so wichtig ist und welche Content-Foramte es gibt.

Was ist Content?

Content heißt auf Deutsch Inhalt. Damit sind Inhalte im Online- und Content-Marketing gemeint. Es gibt verschiedene Content Formate, auf die ich weiter unten noch genauer eingehen werde.

Dein Content entscheidet, ob die Leute bleiben oder gehen, deshalb sollte dein Ziel immer sein, relevanten Content zu erstellen und nicht einfach irgendwas zu posten. Dein Content ist außerdem essenziell für das Ranking in Suchmaschinen. Du merkst, Content ist für vieles entscheidend und spielt deswegen eine so wichtige Rolle.

Warum Content im Marketing so wichtig ist

Vielleicht kennst du den Satz „Content ist King“. Diese Aussage kommt nicht von ungefähr. Deshalb ist Content-Marketing auch nach wie vor eine sehr beliebte Marketingart. Denn viele Menschen nehmen Werbung schon gar nicht mehr richtig wahr, weil sie von allen Seiten förmlich überschüttet werden: mit Inhalten auf Social Media, Newsletter und so weiter. Durch Ad-Blocker und Co. hat Content-Marketing noch mehr an Bedeutung gewonnen, weil Push-Nachrichten geblockt werden.

Dein Content ist ebenso wichtig für die Touchpoints mit potenziellen Kunden. Auf die Customer Journey komme ich weiter unten noch genauer zu sprechen.

Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung

Content ist ein wichtiger, super wichtiger, Bestandteil von SEO. Insgesamt gibt es um die 200 SEO-Kriterien. Davon betreffen jede Menge die Struktur, Menge und Relevanz des Contents. Außerdem hat Google durch Updates, wie Helpful Content oder das Panda-Update deutlich gemacht, dass sie Wert auf hochwertigen Content legen und sonst die Gefahr besteht, durch Duplicate Content (kopierte oder doppelte Inhalte) abgestraft zu werden.

Achte also beim Erstellen von Content darauf, die richtigen Keywords zu verwenden. Denn vielleicht hast du einen bestimmten Begriff im Kopf, deine Leser suchen aber mit einem völlig anderen Begriff danach. Ein Beispiel wäre etwa: Schokokuchen backen (so geben das wahrscheinlich Suchende in Google ein). Wenn du dein Rezept jetzt aber Rührkuchen mit Kakao nennst, dann wirst vermutlich nie bei der Zielgruppe landen.

Genau deswegen ist eine Keyword-Recherche und auch der Austausch mit deiner Zielgruppe so wichtig!

Das Ziel von Content

Was möchtest du mit deinem Content erreichen? Das solltest du dir unbedingt im Voraus überlegen. Möchtest du:

  • Reichweite erhöhen
  • Ranking verbessern
  • Markenimage stärken (Branding)
  • Neue Kunden gewinnen
  • Mehr organischen Traffic generieren
  • Conversions erhöhen
  • Leads gewinnen

Es gibt noch weitere Ziele und die Ziele hängen auch immer mit der Customer Journey zusammen, denn jemand, der noch nie Kontakt mit dir hatte, interessiert sich ziemlich sicher für andere Inhalte als ein treuer Kunde. Um eine unbekannte Person in einen Kunden zu verwandeln, braucht es zwischen 7 und 20 Kontaktpunkten. Ein Großteil davon geschieht häufig über deinen Content. Ein Social Media Post, dein Podcast, die Eintragung zu deinem Newsletter und so weiter.

Welche Content Formate gibt es?

Es gibt zahlreiche Content Formate und keines ist besser oder schlechter zu bewerten. Es kommt eben ganz darauf an, was für dich am besten passt und was du damit erreichen möchtest. Häufig macht es die Mischung – Leser wollen unterhalten werden! Deshalb ist es sinnvoll, vielfältigen Content zu veröffentlichen. Dabei sollte dein Fokus immer auf hochwertigem Content liegen. Lieber wenig, aber dafür hochwertigen Content erstellen. Das ist zumindest meine Meinung und meine Erfahrungswerte bestätigen diese 😉

Content-Formate im Überblick

  • Blogartikel
  • Gastartikel
  • Interviews
  • Newsletter
  • Infografiken
  • Social Media Beiträge (Reels, Karussells, etc.)
  • GIFs & Icons
  • Bilder
  • Illustrationen
  • Diagramme
  • Vlogs
  • Videos
  • Quiz
  • Umfragen
  • Studien
  • E-Books
  • Whitepaper
  • Webinare
  • Onlinekurse
  • Workshops
  • Podcasts
  • Hörbücher
  • Pillar Page
  • Checklisten
  • Tutorials
  • Kundenstimmen
  • Case Studies
  • Glossare (z. B. eine ABC mit Begriffserklärungen)
  • Gewinnspiele
Content Formate Übersicht

Hinweis: Manche Punkte, wie etwa Tutorials oder auch Kundenstimmen, werden mehrfach genannt, weil sie auf die eine oder andere Weise verwendet werden können. Denn häufig überschneiden sich die Content-Arten oder lassen sich nicht eindeutig ausschließlich einem Format zuordnen.

Textbasierter Content (Text)

Videos und Reels werden immer beliebter. Für SEO sind Texte allerdings immer noch ein wichtiges Element. Deswegen solltest du dieses Format in deiner Content-Strategie nicht vernachlässigen.

Dadurch kannst du dich als Experte positionieren und auf häufige Fragen von deiner Community bzw. Suchanfragen im Netz eingehen und Mehrwert liefern. Hierzu zählen Inhalte, wie Blogartikel, Gastartikel, Social Media Beiträge, Pillar Pages, Whitepaper, E-Books, Newsletter, Tutorials, Glossare oder auch Case Studies.

Visueller Content (Bild)

Bilder machen deutlich, was ein Text zum Ausdruck bringen möchte. Nicht umsonst heißt es, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Visueller Content lockert Blogbeiträge auf und macht eine Textwüste greifbarer. Durch Fotos, Grafiken, GIFs und Icons, Illustrationen und Diagramme können Botschaften besser vermittelt werden. Dieses Format erleichtert Content zu konsumieren, wie Social Media beweist. Häufig wird visueller Content mit textbasiertem Content kombiniert.

Audio Content (Ton)

Dazu zählen Podcasts, Hörbücher und Tutorials. Insbesondere Podcasts freuen sich immer größerer Beliebtheit und es gibt inzwischen kaum ein Thema, zu dem es keinen Podcast gibt. Dieses Format ist ideal für Personen, die lieber unterwegs Inhalte konsumieren als vor dem Bildschirm.

Audiovisueller Content (Ton)

Audiovisueller Content ist eine Art Unterart von Visuellem und Audio Content. Hierzu zählen unter anderem Videos, Vlogs, Webinare, Workshops, Tutorials, Kundenstimmen und Onlinekurse.

Dieses Format ermöglicht, Inhalte für den visuellen und den auditiven Wahrnehmungstyp anzubieten. Es gibt lustige, unterhaltende, aber auch erklärende und informierende Inhalte. Es ist ideal für YouTube, Instagram, Facebook und TikTok.

Interaktiver Content – gut fürs Engagement

Dazu gehören zum Beispiel Umfragen, Quiz, Gewinnspiele und Checklisten. Dieses Format ist interaktiv und bringt dir deshalb Engagement deiner Zielgruppe. Diese Content-Art hat das Potenzial Follower und Kunden in Fans verwandeln, stärkt das Branding deines Unternehmens und bietet Unterhaltung.

Nutze verschiedene Formate, um Content zu recyceln

Content Recycling wird auch als Content Repurposing bezeichnet.

Vereinfach könnte man sagen, Content Recycling ist das mehrmalige Verwenden von Inhalten. Also aus Zeitung wird Klopapier.

Die Möglichkeiten von Content Recycling sind enorm! Lass uns das mal anhand von einem Beispiel anschauen:

  • Du hast bereits erstellten Content, z. B. ein Blogbeitrag oder eine Podcastfolge. Das kann dein „Fundament“ sein, um Content zu recyceln.
  • Genau diesen Content greifst du auf. Du veröffentlichst diese Inhalte in einem neuen Format. Aus einem Karussell-Post kannst du beispielsweise ein Reel machen.

So musst du dir nicht ständig neue Inhalte ausdenken. Deiner Fantasie sind da (kaum) Grenzen gesetzt. Die konkrete Idee besteht darin, bereits erstellte Inhalte als Grundlage zu nehmen und weiterzuverarbeiten, indem du ein anderes Format verwendest.

Fazit

Durch einen smarten Mix aus verschiedenen Content Formaten kannst du deine Zielgruppe unterhalten, deinen Content recyceln und neue Menschen erreichen.

Auch wenn die Erstellung von hochwertigem Content viel Know-how (Verständnis für die Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe, Strategie, Marketing-Kenntnisse) benötigt, so zahlt sich diese Arbeit langfristig dennoch aus, schon allein deswegen, weil du deine Bekanntheit steigerst, deiner Zielgruppe Abwechslung bietest und im Idealfall auch ein besseres Ranking erzielst.

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