You are currently viewing Den eigenen Blog erstellen: 5 Tipps, die du beachten solltest!

Den eigenen Blog erstellen: 5 Tipps, die du beachten solltest!

Du möchtest deinen eigenen Blog erstellen? Das ist eine super Idee!

Denn er hilft dir dabei, mit deiner Website sichtbar(er) zu werden.

Er bietet dir unter anderem die Möglichkeit, auf deiner Website regelmäßig:

  • aktuellen Content zu posten
  • hilfreiche, lösungsorientierte Inhalte zu veröffentlichen
  • Keywords in Texten unterzubringen

Diese drei Kriterien sind das A & O, um von Suchmaschinen überhaupt beachtet zu werden.

Einen eigenen Blog auf der Website zu erstellen, ist auch für Anfänger nicht schwer. Im folgenden Artikel zeige ich, worauf du dabei achten solltest.

Suchmaschinenoptimierte Texte schreiben

Wenn du früher oder später über deinen Blog auf Google gefunden werden möchtest, solltest du suchmaschinenoptimierte Texte schreiben. SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist ein weites Feld, das schnell überfordern kann. Beachte am Anfang deshalb vor allem diese SEO-Grundregeln:

Hochwertige Inhalte

Die oberste Grundregel für SEO-Texte ist: Biete Content, der deine Zielgruppe interessiert und ihr von Nutzen ist. Schreibe nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen. Das betont Google in seinen Richtlinien selbst immer wieder.

Wer sich genauer darüber informieren möchte, was in Googles Augen hochwertiger Content ist, kann das in diesem Blogartikel von der Google Search Central.

Keywords

Viele glauben, dass ein Text zum SEO-Text wird, wenn man nur besonders oft Keywords einbaut. Genau das ist es aber nicht!

Keywords sind kein direkter Ranking-Faktor. Sie machen nur deutlich, worum es in dem Text geht, damit die Suchmaschinen ihn thematisch leichter einordnen können.

Nutze ein Hauptkeyword und mehrere Nebenkeywords pro Blogartikel. Setze sie nur an den Stellen ein, wo sie natürlich und gut in den Text passen.

Außerdem solltest du das Hauptkeyword in der H1-Überschrift, in mindestens einer H2-Überschrift, in der URL und in den Metadaten des Beitragbildes platzieren.

Nebenkeywords verwendest du, außer in deinem Blogfließtext, in Zwischenüberschriften und den Metadaten weiterer Bilder.

Überschriften-Hierarchien

Gliedere deine Blogartikel durch Überschriften und beachte dabei die richtige Hierarchie: Es gibt pro Blogartikel eine H1-Überschrift. Das ist das Thema deines Artikels. Alle weiteren Zwischenüberschriften werden entsprechend der Ebene als H2, H3, H4 usw. gekennzeichnet:

<H1> Haupt-Überschrift: Thema Blogartikel

         <H2> Zwischenüberschrift: Erster Unterpunkt

         <H2> Zwischenüberschrift: Zweiter Unterpunkt

<H3> Zwischenüberschrift: Erster Unterpunkt zum zweiten Unterpunkt

<H3> Zwischenüberschrift: Zweiter Unterpunkt zum zweiten Unterpunkt

<H2> Zwischenüberschrift: Dritter Unterpunkt

Integriere interne und externe Links

Du solltest in deine Blogartikel interne und externe Links integrieren. Interne Links führen auf andere Seiten deiner eigenen Website, externe Links führen auf andere Websites.

Für interne Verlinkungen bieten sich z. B. andere Blogartikel an, in denen du ein bestimmtes Thema näher betrachtest oder Links zu deinen Angeboten.

Externe Links sollten ausschließlich auf Seiten führen, die mit deinem Thema verwandt sind und ebenfalls hochwertigen Content bieten.

Lasse externe Links in einem neuen Tab öffnen. So bleibt dein Blogartikel im Hintergrund geöffnet und der Leser findet leicht wieder zu ihm zurück.

Natürlich musst du in deinem Blog nicht ausschließlich SEO-Texte veröffentlichen. Es eignen sich auch Artikel, in denen man dich als Person besser kennenlernt. Diese geben es thematisch dann meistens nicht her, dass man sie für dein Thema suchmaschinenoptimiert.

Bilder im Blogartikel richtig verwenden

In einem Blogartikel gibt es formal zwei Arten von Bildern:

  1. Das Beitragsbild

    Das Beitragsbild wird oberhalb des Blogartikels angezeigt und ist in der Beitragsvorschau zu sehen. Wenn ein Motiv zu sehen ist, sollte es thematisch zu dem jeweiligen Artikel passen.

    Manche Blogger verwenden als Beitragsbild kein Foto, sondern erstellen eine Grafik. Oftmals ist im Beitragsbild auch schon der Titel des Blogartikels zu lesen.

    2. Bilder innerhalb des Textes

    Deinen Blogbeitrag kannst du auch mit thematisch passenden Bildern auflockern. Verwende aber nicht zu viele Bilder und achte darauf, dass sie zu dem umgebenden Text passen.

    Für beide Bildarten gilt:

    • Dateigröße pro Bild maximal 250 kB
    • Dateiformat jpeg (da kleiner als png)
    • Metadaten ausfüllen (bei manchen Baukasten-Systemen nicht möglich)

    Alt-Text: Das ist der Text, der für sehbeeinträchtigte Menschen vorgelesen wird. Er sollte beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Auch Suchmaschinen lesen diesen Text. Baue deshalb nach Möglichkeit Keywords ein.

    Title: Bildtitel, am besten mit KeywordURL: Die URL wird automatisch vergeben und enthält den Dateinamen des Bildes. Diesen solltest du VOR dem Upload anpassen. Er sollte nicht 1234.jpeg oder ähnliches lauten, sondern beschreibend sein und wenn möglich ein Keyword enthalten

    Sinnvolle Kategorien bzw. Schlagwörter erstellen

    Du kannst auf deiner Website verschiedenen Kategorie-Seiten erstellen, denen du deine Blogartikel zuordnest. Wenn du zum Beispiel Virtuelle Assistentin für E-Mail-Marketing und Online-Kurs-Erstellung bist, dann bieten sich die Kategorien E-Mail-Marketing, Online-Kurse, Virtuelle Assistenz, Persönliches, Selbstständigkeit oder ähnliches an, je nachdem welche Themen du verbloggst.

    Wenn sich ein User auf deinem Blog dafür interessiert, welche Blogartikel du schon über E-Mail-Marketing geschrieben hast, musst er nur auf die entsprechende Kategorie klicken und es werden ihm alle Artikel dazu angezeigt – vorausgesetzt du hast sie alle mit der Kategorie versehen.

    Genauso verhält es sich mit Schlagwörtern. Schlagwörter anzulegen bietet sich aus meiner Sicht allerdings eher für sehr große Blogs an, die ein sehr breites Thema haben, bei dem bestimmte Schlagwörter in den unterschiedlichsten Kategorien auftauchen.

    Wenn du beispielsweise einen Blog rund um das Thema “Garten” betreibst, dann könnte man diesen kategorisieren in “Blumen”, “Kräuter”, “Stauden”, “Gemüse”, “Gartengeräte”, “Gartengestaltung”, “Schädlingsbekämpfung”. Zusätzlich legt man Schlagwörter an wie “Rosen”, “Thymian”, “Mediterran”, “Heimische Pflanzen” usw. Schlagwörter sind meistens sehr viel zahlreicher als die Kategorien.

    Formale Aspekte bei der Erstellung des Blogs bedenken

    Seitenleiste einbinden

    Wenn du deinen eigenen Blog erstellst, solltest du dir auch Gedanken über das Design des Blogs machen.

    Bei vielen Blogs findet man eine Seitenleiste neben dem Artikel. Das ist natürlich keine Pflicht, aber ist für die meisten Blogs sehr sinnvoll. Dort kannst du nämlich Inhalte hinpacken, auf die der Leser vom Artikel aus leicht zugreifen kann, ohne auf eine Übersichts-Seite oder ähnliches zurückzugehen.

    Folgende Inhalte bieten sich für die Seitenleiste an:

    • Autor
    • Gerade bei Blogs, in denen regelmäßig verschiedene Autoren schreiben, da man so mit einem Klick auf alle Artikel eines Autors zugreifen kann.
    • Verlinkung der Kategorie-Seiten
    • Verlinkung der Schlagwort-Seiten
    • Verlinkung zu bestimmten Blog-Artikeln, z. B. die neuesten oder am meistbesuchten
    • Anmeldung zum Newsletter
    • Affiliate-Links
    • Social-Sharing-Buttons
    • Suchleiste

    Kommentare unter dem Blogartikel erlauben?

    Du hast die Möglichkeit, bei deinem Blog eine Kommentarfunktion zu aktivieren. Leser deines Blogartikels können diesen darüber kommentieren oder Fragen stellen. Ein Blog diente früher dem Austausch der Blogger untereinander. In Zeiten von Social Media ist diese Funktion ziemlich in den Hintergrund gerückt. Es liegt an dir, ob du eine Kommentarfunktion in deinem Blog integrieren möchtest oder nicht.

    Überlege, ob du bereit bist und Zeit hast, auf Kommentare und Fragen zu antworten oder ob dein Blog einfach nur stille Leser haben soll. Falls du dich für die Kommentarfunktion entscheidest, stelle am besten ein, dass Kommentare zuerst von dir freigegeben werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden. So kannst du vermeiden, dass Kommentare unter deinem Blogartikel landen, die dir nicht gefallen.

    Kurz vor der Veröffentlichung eines Blogartikels

    Wenn du deinen Blogartikel fertig erstellt und den Text auf der Website eingepflegt hast, hast du nur noch ein paar wenige To-Dos, bevor du auf den Veröffentlichen-Button drücken kannst:

    Eventuell URL anpassen

    Schau dir die URL an, die automatisch vom System vergeben wurde. Üblicherweise ist sie sperrig und du solltest sie vereinfachen. Mache z. B. aus www.deinedomain.de/den-eigenen-blog-erstellen-achte-auf diese-5-Punkte/ eine kürzere URL: www.deinedomain.de/eigenen-blog-erstellen

    Beachte, dass in der URL dein Haupt-Keyword enthalten ist und prüfe auch, dass Bindestriche und nicht Unterstriche die einzelnen Wörter voneinander trennen

    SERP-Snippet erstellen

    Das SERP-Snippet ist die Vorschau, die in den Suchergebnissen von Google angezeigt wird. Hier ein Beispiel:

    Der SERP Snippet Generator zeigt dir, wie du deine Snippets optimal gestaltest. In der Vorschau siehst du direkt, wie dein Snippet aussehen wird.

    Für die Einbindung des Snippets auf deiner Website benutzt du am besten ein SEO-Plugin.

    Kategorien und Schlagwörter festlegen

    Welche Gedanken du dir zu Kategorien und Schlagwörtern machen solltest, habe ich unter Punkt 3 ausführlich beschrieben.

    Bevor du deinen Blogartikel veröffentlichst, solltest du von deinen festgelegten Kategorien und evtl. Schlagwörtern die auswählen, die zu dem Artikel passen.

    Beitragsbild hochladen

    Ein Blogbeitrag sollte auch immer ein Beitragsbild enthalten, das am besten thematisch zu deinem Blogpost passt. Siehe hierzu auch Punkt 2.

    Fazit

    Wenn du diese 5 Punkte bei der Erstellung deines Blogs von Anfang beachtest, hast du auf jeden Fall eine solide Basis, auf die du nach und nach aufbauen kannst und an der Sichtbarkeit deiner Website arbeiten kannst. Mit der Zeit wirst du immer mehr Routine erlangen und herausfinden, was für deinen Blog gut funktioniert. Und jetzt viel Spaß beim Bloggen!!!

    Dies ist ein Gastartikel von Lina Kolitsch

    Ich bin Lina und ich unterstütze Solo-Selbstständige dabei, mit Ihrer Website bei ihren Wunschkunden sichtbar zu werden.

    Ich erstelle und optimiere deine WordPress-Websites, schreibe Texte für deine Website und berate und unterstütze dich bei der Suchmaschinenoptimierung. 

    Mehr über mich und mein Angebot findest du auf meiner Website:  www.linakolitsch.de

    Lass uns gerne vernetzen. Ich freue mich auf dich!

    Instagram: https://www.instagram.com/linakolitsch/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/linakolitsch/

    Schreibe einen Kommentar