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Die ideale Länge eines Blogartikels

Nur 300 Wörter oder doch besser 800 oder vielleicht 1500 oder gar 3000? Oft werde ich gefragt, wie lange Blogartikel sein sollen.

Pauschal kann ich da nur sagen: Es kommt ganz darauf an.

Doch schauen wir uns mal an, was wirklich wichtig ist.

Lange Blogartikel ranken bestimmt besser – oder auch nicht?

Auf den ersten Block könnte man genau das vielleicht meinen. Je mehr Inhalt und Informationen man in seinen Artikel packt, desto besser müsste er ranken. Schließlich kann man ja auch mehr Keywords hineinpacken.

Falsch gedacht: Das ist nicht immer so.

Laut Google sei die Wortlänge kein Rankingfaktor.

Was meinen denn Studien zu der idealen Länge eines Blogartikels

Natürlich haben große Agenturen dazu auch schon fleißig Untersuchungen angestellt. So fand Hubspot heraus, dass Blogartikel mit einer Länge 2250 und 2500 den besten, organischen Traffic erzielen.

Laut der Plattform Medium habe der perfekte Blogbeitrag eine Länge von 7 Minuten Lesezeit, das entspricht ungefähr 1600 Wörtern.

Und auch Neil Patel ging der Frage auf den Grund und kam zu dem Ergebnis, dass es auch sehr von der Branche abhängt. Komplexere Themen = längere Texte.

Anforderungen & Faktoren für die Länge des Textes

Vor dem Schreiben eines Blogartikels finde ich es immer sinnvoll, sich ein paar Gedanken zu machen:

  • Wonach suchen meine Leser?
  • In welcher Nische/Kategorie befinde ich mich? (Food/Reisen/Onlinebusiness, etc.?)
  • Konkurrenzanalyse (Was schreiben meine Mitbewerber zu dem Thema?)
  • Was ist das Ziel meines Artikels?

Längerer Content rankt nur dann besser, wenn er auch relevant und interessant für deine Leser ist.

Short vs. Long Form Content

Beide haben ihre Vorteile. Doch was ist denn eigentlich der Unterschied?

Short Form Content

Dazu zählen: E-Mails, Social Media Posts, kurze Blogbeiträge und dergleichen.

Long Form Content

Damit ist Content, der meist mehr als 1200 Wörter beinhaltet gemeint. Also ausführliche Blogbeiträge. 

Short Form Content kann schnell produziert und konsumiert werden. Doch ein ausführlicher Blogbeitrag kann dir langfristig (viel) Traffic auf deine Website bringen und ist deswegen deutlich nachhaltiger als Short Form Content.

Nehmen wir mal ein Beispiel: Wenn du nach einem Rezept für einen Schokoladenkuchen suchst, dann möchtest du nicht auch noch die Geschichte der Schokolade lesen, sondern nur wissen, welche Zutaten du benötigst und in welcher Reihenfolge du diese zusammenrühren musst.

Du möchtest eine kurze und knappe Antwort auf deine Frage.

Wenn du aber wissen willst, wie du deine Website aufbauen musst, hättest du ziemlich sicher lieber eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Es kommt als darauf an.

👉 WICHTIG: Lasse in deinem Blogbeitrag keine Fragen offen!

Qualität vor Quantität

Eines der wichtigsten Kriterien! Keiner liest gerne einen Text, der zäh wie Kaugummi ist. Ziehe deinen Blogbeitrag also NICHT künstlich in die Länge, nur um eine gewisse Anzahl von Wörtern zu erreichen.

Fazit

Leider kann man keine pauschale Anzahl von Worten für den perfekten Blogbeitrag festlegen, es ist von zu vielen Faktoren und Einflüssen abhängig. Dennoch hoffe ich, dass du einen Einblick bekommen hast.

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